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Fünf Inhaltsstoffe, die die Haut ab 30 unbedingt braucht

Februar 23, 2019

Fünf Inhaltsstoffe, die die Haut ab 30 unbedingt braucht

Es gibt unzählige qualitative Inhaltsstoffe, die sich bereits bewährt haben. Ausgewählt werden sollten sie je nach Hauttyp und Bedarf (so z.B. auch im Hinblick auf die Jahreszeit, das Alter, Stress, Ernährung etc.). Jedoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die vor allem für eine Haut jenseits der „30“ nicht fehlen sollten, um vorzubeugen und erste Schäden zu reparieren.


Hyaluronsäure (Sodium Hyaluronate)

Hyaluron ist ein Mehrfachzucker, der vom Körper selbst hergestellt wird und sich hauptsächlich im Bindegewebe, Knorpeln und in der Gelenkflüssigkeit befindet. Die “Starqualität” der Hyaluronsäure ist ihre  Fähigkeit, viel Wasser zu binden und so für straffe und elastische Haut zu sorgen. Da die Hyaluronsäureproduktion im Alter leider nachlässt (ab circa „ 25“), haben sich Hyaluron-Produkte zur äußeren Anwendung schon seit längerer Zeit bewährt. Wichtig zu wissen: es gibt niedermolekulare Hyaluronsäure und hochmolekulare Hyaluronsäure. Die niedermolekulare kann durch die kleineren Moleküle in viel tiefere Hautschichten eindringen und verbessert somit nachhaltig die Speicherung von Wasser im Bindegewebe, was zur Milderung von Falten und einer verbesserten Elastizität beiträgt. Die hochmolekulare Hyaluronsäure dagegen enthält größere Moleküle, die auf der Haut aufliegen (da sie zu groß sind, um in die Haut einzudringen). Durch das Aufliegen auf der Hautoberfläche wird ein Film gebildet, der die Haut von außen mit Feuchtigkeit versorgt und somit kurzfristig glättet und pflegt. Für den besten Effekt sollten also beide Molekülgrößen enthalten sein. Da beide Sorten dieselben INCI Beschreibungen haben, lohnt es sich, bei den Produkten etwas näher zu recherchieren. Auch auf die Reinheit ist zu achten; denn desto verträglicher ist sie für die Haut (grundsätzlich sollte z.B.  pflanzliche der tierischen Hyaluronsäure vorgezogen werden).

Eine nachweisbare Wirkung gibt es bereits ab 0,01%.

In unserem Vitality Elixier sind beide Sorten zu je 0,5% enthalten; sie sind rein pflanzlich.


Niacinamide (Vitamin B3)

Sie stärken das eigene Schutzsystem der Haut, indem sie die Synthese von Lipiden und Ceramiden der Hornschicht anregen (hört sich nicht so sexy an, aber regeneriert so die Hautbarriere, reduziert Hautrötungen und schützt dementsprechend vor Feuchtigkeitsverlust). Außerdem wird durch die Verhinderung einer Synthese mit Melanin Hyperpigmentierungen (wie Sonnenflecken) vorgebeugt.

Ein weiterer Pluspunkt: Auch die Kollagenproduktion wird durch das Vitamin B3 fleißig angeregt und der Faltenbildung entgegengewirkt. Zu guter Letzt wird durch das Vitamin B3 die Sebumproduktion reduziert und auch eine zu Akne neigende Haut profitiert von dem kleinen Wunderstoff. Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, sollte in dem Pflegeprodukt eine Konzentration ab 2% enthalten sein. Am besten kombiniert sich der Wirkstoff mit Feuchtigkeitsspendern, wie z.B. Hyaluronsäure. Deklariert wird der Stoff als Niacin, Niacinamid etc.


Vitamin C:

Vitamin C ist ein sehr wirksames Antioxidant und regt nachweislich die Kollagenproduktion der Haut an (Anti Aging!!!) Vitamin C schützt sozusagen zweifach, indem es freie Radikale (z.B. die Haut schwächende UV-Strahlung) abfängt und gleichzeitig die Produktion von neuem Kollagen anregt. Es ist nachgewiesen, dass Vitamin C die Hauttextur verbessert. Außerdem hemmt Vitamin C, ebenso wie Vitamin B3, eine übermäßige Melaninproduktion und hellt Altersflecken auf. Vitamin C sollte also in keiner Anti-Aging-Pflege fehlen. Was die Auswahl ein wenig erschwert, sind die verschiedenen Formen von Vitamin C, da es sehr instabil ist, schnell oxidiert und seine Wirkung verliert (dies erschwert z.B. auch die Herstellung von natürlichen Vitamin C-Präparaten, da synthetisches sehr viel stabiler ist.) Bei einem Vitamin C-Serum sollte man also unbedingt darauf achten, dass es bei nicht zu hohen Temperaturen und lichtdicht gelagert wird (im Sommer also auf jeden Fall ab in den Kühlschrank).


Retinol (pures Vitamin A):

Vitamin A ist aus der Anti-Aging-Hautpflege wohl kaum noch wegzudenken. Bekannt ist es vor allem für seine nachgewiesene, faltenreduzierende Wirkung. Retinol regt die Bildung von neuen, gesunden Hautzellen an (die Korneozyten, die sich in der ersten Hautschicht befinden). Außerdem unterstützt es die Kollagenproduktion und wirkt als sehr potentes Antioxidans, um freie Radikale abzuwehren. Jedoch ist Vorsicht geboten: zu viel Vitamin A ist sehr hautreizend und führt zu Rötungen. Da es einen leicht peelenden Effekt hat, wird die Haut auch dünner und so auf Dauer empfindlicher. Daher gilt: weniger ist mehr. Gerade bei chemischen Retinolen und hohen Konzentrationen sollte man sich lieber von einem Experten beraten lassen, um die Haut auf Dauer nicht zu schädigen. Denn gerade die angepriesenen Vitamin A Präparate zielen eher auf eine kurzfristige Wirkung ab, können die Haut aber langfristig schädigen.

Am schonendsten sind die natürlich vorkommenden Retinole, wie sie z.B. in Hagebuttenkernöl (rosehip) oder unserem Cacay-Öl (enthalten im Vitality Oil) vorkommen. Cacay-Öl hat dreimal so viele Retinole wie Hagebuttenkernöl, ist aber immer noch sehr schonend für die Haut und somit auch für „Sensibelchen“ geeignet.

Enzyme:

Enzyme in der Hautpflege sind eine der sanftesten Formen des Peelings - denn häufig sind gängige Peelings viel zu harsch zur Haut. Schnell entstehen kleine Wunden, die man gar nicht bemerkt und die Schutzschicht der Haut wird viel zu radikal angegriffen. Peelings sollten also immer mit Vorsicht genossen werden, gerade bei sensibler Haut.

Natürliche Enzyme hingegen (sie finden sich in Form der Früchte Mango und Papaya z.B. in unserem Vitality Elixier) spalten Eiweißbausteine und sorgen dafür, dass bereits abgestorbene Hautzellen aufgeweicht werden. Nach einer kurzen Einwirkzeit werden die abgestorbenen Hautzellen bei der nächsten Gesichtsreinigung einfach mit abgetragen. Das ist ein sehr hautschonender Vorgang, denn auf das harte “Reiben” kann verzichtet werden. Eine weiche, gesunde, kleinporige Haut ist das dankbare Ergebnis!


Generell gilt: die Mischung macht’s; jede Haut hat andere Bedürfnisse und weniger ist mehr. Viel Feuchtigkeit, einige Fette (ja, auch und vor allem bei öliger Haut!), gezielter Einsatz von Vitaminen, Sonnenschutz. Was für die Hautpflege gilt, kann man  eigentlich auch auf die Ernährung anwenden. Sie hat, wie die richtige Hautpflege, ebenso Einfluss auf unser äußeres gesundes Erscheinungsbild. Viel Feuchtigkeit, gesunde Fette, viele Vitamine - muss alles gar nicht so kompliziert sein :)